Eisarschregatta Ohne Regatta 2019

Am 8.12.2019 trafen sich die verrückten mal wieder um gemeinsam Nikolaus zu feiern und um über den See zu flitzen, das wäre die Kurzfassung des Heutigen Tages. Da ich in einer nicht ganz demokratischen Abstimmung dazu verpflichtet wurde einen Bericht zu schreiben muss ich wohl noch ein wenig mehr ins Detail gehen.
Das Treffen für die Leute mit altersbedingter Bettflucht und anderweitigen Schlafstörungen war für 10 Uhr angesetzt um den Raum vorzubereiten, die Boote aufzubauen und natürlich um den Glühwein anzusetzen.
Naja wie soll man sagen in unserem Verein scheint ein guter Gesundheitsstand zu sein, da sich bis um 10:30 Uhr nur vier Personen eingefunden haben.
Aber ab dann ging es Schlag auf Schlag 10:31 Uhr, Ritchie und Melissa kommen an, in voller Kampfausrüstung waren sie ganz sehnsüchtig danach aufs Wasser gehen zu können.
Nach und nach trudelten dann auch die anderen ein und es
konnte losgehen. An den Start gingen zwei 420er, ein Laser
der dafür extra nochmal zum See gebracht wurde und ein
paar Optimisten.

Bei den Optimisten stellte sich relativ schnell heraus das
Optimismus die falsche Lebenseinstellung war… Spaß beiseite
Sie legten sich alle zeitnah nach dem losfahren flach aufs
Wasser und wurden vom Motorboot abgeholt.

Übrig blieben also noch zwei 420er und der Laser den
meine Wenigkeit kommandiert hat. Die großen Boote standen
zum einen unter der Führung der Familie Findeisen mit „Hurrikan“  und zum anderen auf „Albertos“ Familie Streller.
Wie ich beobachten konnte hatten alle ihren Spaß. Nach einer guten
halben Stunde kehrten Melissa, Ritchie und ich in den „Hafen“ zurück, wir bauten die Boote in all möglichster schnelle so ab das durch
den Wind nichts kaputtgehen konnte und flüchteten in den beheizten,
ja ich habe keine Ahnung wie sich das Ding nennt, ist halt Wasser in einem großen Fass und das ist warm, ich glaub man kann sich das so grob vorstellen. Bei angenehmen 37 C° wurde sich dann kurz ausgetauscht bevor es zum Umziehen ging.

Der Rest ist kurz erzählt, es wurde noch beisammengesessen, gequatscht, das mitgebrachte Essen genossen und anschließend die Boote fertiggemacht.
Zum Ende fällt mir noch auf das ich gar nicht darüber geschrieben habe das wir eine Windstärke 5 Grundwind und in Böen Windstärke 8 hatten aber das ist auch ehr ein unwichtiges Detail.
Zum Abschluss die Obligatorische Danksagung an alle, Fühlt euch gedankt und wir sehen uns nach Silvester!

PS: Sylvio, ist leider nur eine Seite geworden aber beim nächsten mal vielleicht.

12. Schlabu Cup am Schladitzer See

Am 21. und 22.9.19 lud unser Verein zum 12. Schlabu Cup ein. Diesmal war die Organisation eine größere Herausforderung als in den letzten Jahren, weil wir den Termin im Sommer um eine Woche verschieben mussten. Die Regatta lag plötzlich zeitgleich mit der Mitteldeutschen Meisterschaft, die erst im Sommer aus der Taufe gehoben wurde. Alles was bis dahin abgesprochen und organisiert war, war damit hinfällig und Bodo musste wieder von vorn beginnen.

Ausgeschrieben waren bei dem Schlabu Cup für die Bootsklassen Optimist, Open Skiff, Laser Radial, 420iger, Ixylon und die 49er. Bis auf den Open Skiff war AOSY bei allen Bootsklassen zahlreich vertreten.

Bei sonnigem Spätsommer-Wetter aber leider wenig Wind wurden am Sonnabend um 11Uhr die ersten Bootsklassen gestartet. Bis zur Mittagspause an Land segelten alle Bootsklassen ein bis zwei Wettfahrten. Die Mittagspause machte nicht nur die Segler müde; auch der Wind schlief ein. Kaffeetrinken mit selbst gebackenen Kuchen war eine Lösung für den Wettfahrt-freien Nachmittag, man konnte aber auch schwimmen oder baden gehen, die Kinder nutzten die Boote als Badeinseln, probierten mal ein größeres Boot aus oder tauchten in den Wasser Fun Park ab.

Nachdem dann alle von so viel Wassersport doch geschafft waren, trafen wir uns zum Grillen und am gut gefüllten Salatbuffet.

Am Sonntag sollte es dann eine Stunde früher als geplant losgehen. Um acht Uhr waren die meisten da und die Boote schnell aufgebaut; der See aber war spiegelglatt. Also wurde der Start wieder verschoben. Glücklicherweise setzte der Wind dann gegen 10 Uhr ein und die Wettfahren konnten gestartet werden. Zum Schluss hatten alle Bootsklassen fünf bis sechs Wettfahrten absolviert.

Zurück an Land gab es erst einmal Mittag. Anschließend wurden zwei Protestverhandlungen geführt. Um 16 Uhr begann dann die Siegerehrung, bei der es bei AOSY ausschließlich erfolgreiche Teilnehmer gab: Bei den Optis wurden Emily 15., Louisa 13., Louis 8., Yann 6. und Herman 5. Bei den 420igern erreichten Tonja und Frida den 9.Platz, Melissa und Ina den 8. Platz, Theresa und Anika den 6. Platz und Niklas und Richard belegten den 5. Platz. Bei den 49er’n erreichte Lucas und Carl den zweiten Platz.
Bei den Lasern belegt Dagmar den 13. Platz, Stephan den 10., Johanna den 9., Marvin den 8. und Steffen den 5. Platz.
Bei den Ixylon wurden Ralph und Ramona Vierter und Thomas und Elisabeth Zweiter.

Zum Schluss noch einen großen Dank an alle, die bei dem Schlabu Cup mitgeholfen haben und von Sonnabend früh bis Sonntagnachmittag bei den vielen unterschiedlichen Aufgaben von der Anmeldung, dem Tonnen legen, der Wettfahrtdurchführung, der Organisation und der Ausgabe von dem Essen bis hin zum Ausdrucken und Schreiben der Urkunden und dem Abbau nach der Veranstaltung usw. tatkräftig mitgeholfen haben. Wenn man weiß, auf wie wenig Schultern das alles verteilt war, weiß man, wie effizient der Schlabu Cup durchgeführt und organisiert war.

Ich selbst habe ja inzwischen viele Kontakte zu Seglern und mir wurde schon mehrfach gesagt, dass der Schlabu Cup als eine sehr schöne Regatta mit einer angenehmen Atmosphäre empfunden wird. 🙂

 

Danke an Steffen

Weitere Bilde findet Ihr in unserer Gallarie

Expovita 2019

Am 30.8 und 1.9. trafen sich Yann, Louis und Herman mit ihren Opti’s, Cheyenne und Felix mit ihrem 420iger und Niklas, Marvin, Martin, Bodo und Steffen mit den Laser‘n um bei der Expovita am Kulkwitzer See für AOSY ein Rennen zu fahren.  Bei der Expovita wurden außerdem noch die Bootsklassen O‘pen SkiFF und 29´er sowie Boote nach Yardstick gestartet.

Der Wetterbericht hatte freundliches Sommerwetter vorausgesagt; am Sonnabend mit wenig Wind und am Sonntag mit etwas mehr Wind, dafür aber nicht mehr ganz so freundlich.

Und das passte auch ganz gut. Nach der Eröffnung am Sonnabend um 10 Uhr war der erste Start um 12 Uhr geplant. Gegen 11 Uhr setzte auch der Wind ein … und hörte immer mal wieder auf. Nachdem er sich dann eingependelt hatte, wurden etwas später die ersten Bootsklassen auf die Bahn geschickt. Bei den wechselnden und drehenden Winden gehörte auch etwas Glück zum Tagesprogramm. Die Opti´s, Laser, 420iger, O‘pen SkiFF und die Laser konnten drei Wettfahrten beenden; die 29’er fünf.

Nach den Wettfahrten waren dann wohl erstmal alle baden, um sich abzukühlen. Da die Expovita eine recht gut besuchte Regatta ist, konnte man anschließend die Protagonisten aus dem Vogtland, Dresden, Partwitz, Sachen-Anhalt und Thüringen treffen. Einige kamen auch aus anderen Bundesländern; sogar ein Segler aus Passau war dabei.

Sonntag sollte der erste Start um 9 Uhr sein. Das schaffte aber nicht einmal das Startschiff. Nachdem die Bahn das erste Mal ausgelegt war, drehte der Wind schrittweise nach Norden; so dass die Tonnenleger zweimal die Bahn neu auslegen mussten. Dann ging es aber los und zwei Wettfahrten konnten gesegelt werden. Da der Wind weiter drehte, waren die Kreuzkurse Anliegerkurse und es musste bzw. konnte nicht wirklich gekreuzt werden.

Um 15.00 Uhr war dann die Siegerehrung. Geehrt wurden zuerst alle, die bei der Regatta mitgeholfen hatten: beim Organisieren, in der Küche, beim Tonnenlegen, bei den Urkunden und beim Photographieren. Als erste Bootsklasse wurden die Opti´s nach vorn gerufen: Herman freute sich über einen 6. Platz, Yann über den 18. Platz und Louis über den 19. Platz. Cheyenne und Felix ersegelten sich bei den 420igern einen 16. Platz und auch alle Laser Segler erreichten gute Platzierungen: Steffen wurde 9., Martin 10., Niklas 14, Marvin 15. und Bodo ersegelte sich den 17. Platz.

 

 

vielen Dank an Steffen

Ergebnisse Yardstick Club Regatta 2019

Wir haben uns mal kurz überlegt, eine Yardstick Regatta zur Einstimmung auf die Expovita und den SchlabuCup durchzuführen. Bei schönen Wetter und wenig Wind sind Optis, Laser Radial, RS Aero, Ixylon, 420er, 49er und Hobie F18 an den Start gegangen. Nach 3 Wettfahrten haben wir die Plätze verteilt.

LJM Sachsen Opti und Cadet am Geierswalder See

LandesjugendMeisterschaft Sachsen in den Klassen Opti und Cadet am Geierswalder See

Am 25./26. Mai waren Herman und ich zum “Goldenen Geier” am Geierswalder See.  Gestartet sind dort Opti A (3 Boote am Start) und Opti B (20 Boote) , Cadets (27 Boote)  und 29er (5 Boote am Start).

Für die Optis und Cadets war es zugleich die Sächsische Landesjungendmeisterschaft.

Der Geierswalder See ist wie der Schladitzer See ein gefluteter Tagebau im Norden von Sachsen in der Nähe von Senftenberg und an der Grenze zu Brandenburg. Er gehört zu dem Lausitzer Seenland und wird in ein paar Jahren zum viertgrößten Seengebiet in Deutschland gehören. Entsprechend neu bzw. jung ist dort noch alles, was sich angesiedelt hat bzw. gebaut wurde – so auch der ausrichtende Verein: der 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland. Interessant fand ich, dass die Wettfahrtleitung mit den bekannten Protagonisten um Andreas Heilmann aus Leipzig kam und alle, sowohl der ausrichtende Verein als auch die Wettkampfleitung, diese Regatta sehr gut organisiert hatten. Herman lernte dort, was ein „Nahrungskette“ ist: ein Schlüsselband mit vier Essensmarken, die durch das Startgeld bezahlt waren. Für das „Rund-um-sorglos-Paket“ brauchten wir nur noch das Frühstück zu ergänzen.

Die dominierende Klasse bei den Wettfahrten waren die Cadets. Diese Bootsklasse wird ja nicht mehr allzu oft gestartet – und das war sicher auch der Grund dafür, dass fast die Hälfte des Feldes aus Polen bzw. der Tschechischen Republik anreisten. Damit war die Regatta auch die größte internationale Regatta in Sachsen und das Flair schon irgendwie speziell.

Ja – und das Wetter war an beiden Wettkampftagen perfekt zum Segeln: es war freundlich, mal schien die Sonne, mal war es bewölkt und mit 2 bis 3 bft; in Böen deutlich mehr, immer genug Wind zum Segeln da. So konnten am Sonnabend drei Wettfahren beendet werden und am Sonntag noch einmal zwei.

Für Herman lief es ganz ordentlich. Er belegte den fünften Platz und war der beste der aus Leipzig angereisten Segler 🙂

Danke Steffen und Herman