Vorbereitung für die Zeit auf dem Sofa

 

Am 17.11. trafen wir uns um 10 Uhr (nicht ab 10 Uhr) in der Vereinshütte, um mit dem Aufräumen und Einlagern der Boote zu beginnen – und um Bodos Rede zu hören. Draußen regnete es. Nicht so stark, aber stark genug um vorher am Frühstückstisch auf die Idee zu kommen, ob nicht Bodo seine Rede per WhatsApp verschicken könnte?

Aber wir wollten ja noch aufräumen und die Boote in das Winterlager bringen … So bekamen die Optisegel einen anderen Platz, hier und da wurde in der Vereinshütte noch etwas geändert und umgebaut, und wir haben aufgeräumt. Die Kinder putzen die Optis, die Großen bauten die 420iger ab und luden sie auf die Trailer, auf dem auch der Vereinslaser seinen Platz fand.

 

 

Schließlich waren alle Optis in der Vereinshütte gestapelt – und so war es Zeit für Bodos Rede.

Zuerst ging es um das Wintertraining und wir verabredeten, uns regelmäßig zu treffen.

Dann wurde noch über einen Stammtisch im Winter gesprochen. Auch dieser soll regelmäßig stattfinden. Wo und wann soll noch abgesprochen werden.

Anschließend ging es um die Vorbereitung für den Himmelfahrts-Ausflug 2020. Drei Ziele wurden angesprochen: Noch einmal zum Wannsee, nach Kirchmöser bei der Stadt Brandenburg, zum Plauer See oder in Richtung Bautzen in das Lausitzer Seenland zu fahren.

Wir beschlossen, erst einmal nach Brandenburg Kontakt aufzunehmen.

Das Lausitzer Seeland wäre aber auch eine gute Alternative, weil dort immer mehr passiert: große Seen, um die auch ringsherum etwas passiert. Ein Ziel könnte der Geierswalder See sein. Dort gibt es den 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland e.V, Ausrichter vom “Golden Geier”. Dieser Verein hat seit diesem Jahr eine sehr gute Infrastruktur in Form eines neuen Vereinsgebäudes. Es ist vergleichbar mit dem, was wir in diesem Jahr am Wannsee nutzen konnten. Vom Geierswalder See aus kann man zum einen über einen Kanal zum Senftenberger See fahren und findet in Senftenberg etwas für die Mittagspause. Ein anderer Kanal geht zum Partwitzer See. In Klein Partwitz gibt es eine Campingplatz mit einem Kiosk und fast direkt am See ist ein Reiterhof mit einer Gaststätte. Inwiefern die Kanäle mit den Segelbooten schiffbar sind, müsste man noch herausfinden.

Ja, und insgesamt können wir auf ein unternehmungsreiches Jahr zurückblicken: Auf das Ansegeln am ersten Januar-Wochenende, dem Anpaddeln auf dem Markleeberger See, auf unseren Vereinsausflug zum Wannsee, die erfolgreiche Teilnahme an Regatten in und um Leipzig. Silvio & Team sind um Rügen gesegelt, die 420iger waren an der Ostsee unterwegs, und der Schlabu -Cup war auch eine schöne Veranstaltung … und die Eisarsch Regatta liegt noch vor uns.

12. Schlabu Cup am Schladitzer See

Am 21. und 22.9.19 lud unser Verein zum 12. Schlabu Cup ein. Diesmal war die Organisation eine größere Herausforderung als in den letzten Jahren, weil wir den Termin im Sommer um eine Woche verschieben mussten. Die Regatta lag plötzlich zeitgleich mit der Mitteldeutschen Meisterschaft, die erst im Sommer aus der Taufe gehoben wurde. Alles was bis dahin abgesprochen und organisiert war, war damit hinfällig und Bodo musste wieder von vorn beginnen.

Ausgeschrieben waren bei dem Schlabu Cup für die Bootsklassen Optimist, Open Skiff, Laser Radial, 420iger, Ixylon und die 49er. Bis auf den Open Skiff war AOSY bei allen Bootsklassen zahlreich vertreten.

Bei sonnigem Spätsommer-Wetter aber leider wenig Wind wurden am Sonnabend um 11Uhr die ersten Bootsklassen gestartet. Bis zur Mittagspause an Land segelten alle Bootsklassen ein bis zwei Wettfahrten. Die Mittagspause machte nicht nur die Segler müde; auch der Wind schlief ein. Kaffeetrinken mit selbst gebackenen Kuchen war eine Lösung für den Wettfahrt-freien Nachmittag, man konnte aber auch schwimmen oder baden gehen, die Kinder nutzten die Boote als Badeinseln, probierten mal ein größeres Boot aus oder tauchten in den Wasser Fun Park ab.

Nachdem dann alle von so viel Wassersport doch geschafft waren, trafen wir uns zum Grillen und am gut gefüllten Salatbuffet.

Am Sonntag sollte es dann eine Stunde früher als geplant losgehen. Um acht Uhr waren die meisten da und die Boote schnell aufgebaut; der See aber war spiegelglatt. Also wurde der Start wieder verschoben. Glücklicherweise setzte der Wind dann gegen 10 Uhr ein und die Wettfahren konnten gestartet werden. Zum Schluss hatten alle Bootsklassen fünf bis sechs Wettfahrten absolviert.

Zurück an Land gab es erst einmal Mittag. Anschließend wurden zwei Protestverhandlungen geführt. Um 16 Uhr begann dann die Siegerehrung, bei der es bei AOSY ausschließlich erfolgreiche Teilnehmer gab: Bei den Optis wurden Emily 15., Louisa 13., Louis 8., Yann 6. und Herman 5. Bei den 420igern erreichten Tonja und Frida den 9.Platz, Melissa und Ina den 8. Platz, Theresa und Anika den 6. Platz und Niklas und Richard belegten den 5. Platz. Bei den 49er’n erreichte Lucas und Carl den zweiten Platz.
Bei den Lasern belegt Dagmar den 13. Platz, Stephan den 10., Johanna den 9., Marvin den 8. und Steffen den 5. Platz.
Bei den Ixylon wurden Ralph und Ramona Vierter und Thomas und Elisabeth Zweiter.

Zum Schluss noch einen großen Dank an alle, die bei dem Schlabu Cup mitgeholfen haben und von Sonnabend früh bis Sonntagnachmittag bei den vielen unterschiedlichen Aufgaben von der Anmeldung, dem Tonnen legen, der Wettfahrtdurchführung, der Organisation und der Ausgabe von dem Essen bis hin zum Ausdrucken und Schreiben der Urkunden und dem Abbau nach der Veranstaltung usw. tatkräftig mitgeholfen haben. Wenn man weiß, auf wie wenig Schultern das alles verteilt war, weiß man, wie effizient der Schlabu Cup durchgeführt und organisiert war.

Ich selbst habe ja inzwischen viele Kontakte zu Seglern und mir wurde schon mehrfach gesagt, dass der Schlabu Cup als eine sehr schöne Regatta mit einer angenehmen Atmosphäre empfunden wird. 🙂

 

Danke an Steffen

Weitere Bilde findet Ihr in unserer Gallarie

11. SchlabuCup

Unsere Heimregatta fand am gestrigen Wochenende dem 15./16.09.2018 zum 11. Mal auf dem Schladitzer See statt. Hier gibt es ein paar erste Impressionen mit schönen Fotos/Videos aus der Luft. Vielen Dank für die tollen Drohnenbilder und den Videoschnitt!

 

November 2018: Jetzt ist schon eine ganze Menge Zeit ins Land gegangen und im Rückblick kann ich mich gar nicht mehr an alle Details erinnern. Aber wenigstens eine Auswahl schöner Fotos und die Ergebnisse sollen an die beiden Tage erinnern. Am Sonnabend wurde die Regatta bei sehr guten Windbedingungen gestartet. Bei Windstärke 3 und vielleicht 4 war reichlich Bewegung und Action im Regattafeld. Es gab sogar die eine oder andere Kenterung. Leider lies der Wind stetig nach, was auch den nächsten Tag kennzeichnete.

Durch die rege Teilnahme der anderen Leipziger Segelvereine: dem SVLSW, dem 1. YCZ, dem CYCM und dem SG LVB ist ein großes Teilnehmerfeld zusammen gekommen. Besonders stolz sind wir auf die 27 Optimisten, die in der Kategorie Optimist B und C gestartet sind. So hatten auch die ganz jungen Sportler eine Möglichkeit, ihre ersten Regattaerfahrungen zu machen. Auf dem Wasser wurde es dann schon teilweise etwas eng. Und besonders unsere neue Bootsklasse, die beiden 49er, die zum ersten Mal bei einem SchlaBu-Cup starteten, mussten ganz schön aufpassen und teilweise eine Schlangenlinie durch das Regattafeld fahren. Bei den 420er gingen 11 Boote und bei der Bootsklasse Laser insgesamt 7 Boote an den Start. Bei den O’penBIC hatten sich 5 Boote eingefunden. Für diese schnellen Boote und die noch schnelleren 49er mit ihren Foliensegeln gab es einen verlängerten Kurs.

 

Und hier sind die Ergebnisse vom 11. SchlaBu-Cup:

Bilder/Ergebnisse 9. SchlaBu Cup

Hier habe ich für Euch die Ergebnisse des 9. SchlaBu Cup’s.

Optimist

Laser

420er

Die Katja hat ein kleines Video erstellt, schaut mal

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Hier findet Ihr noch die Links zu Bildern vom 9. SchlaBu-Cup.

Bilder vom Samstag

Bilder vom Sonntag

Silvestersegeln 2014

Es hat auch dieses Jahr wieder stattgefunden! Ja, wir haben den Kutter wieder ins Wasser gebracht und sind ein paar schöne Schläge auf dem Schladitzer See gesegelt. Leider meinte es das Wetter dieses Mal  nicht so richtig gut mit uns. Die Rampe für das Abslippen des Kutters war noch mit altem Schnee bedeckt und musste erst einmal geräumt werden. Ein Dankeschön an Marcel von AoS für das kurzfristigen Schneeräumen. Ansonsten wird man ja von Jahr zu Jahr besser. Das Ab- und Aufslippen des Kutters klappte dieses Jahr hervorragend. Der Kutter war nach kürzester Zeit auch ohne Aussenboarder im Wasser und ab ging es zum Steg, um die Mannschaft vollzählig zu machen.

ein Teil der Mannschaft am Steg

ein Teil der Mannschaft am Steg

die Expedition kann starten

die Expedition kann starten

Zusätzlich kam natürlich noch Verpflegung in Form von Weihnachtsplätzchen und warmen bzw. wärmenden Getränken an Board. Nach dem Ablegen mussten wir erst einmal Richtung Hayna aufkreuzen. Die fehlende Fock stellte sich dabei und später noch viel mehr als echtes Handicap heraus. So ein Kutter lässt sich schon mit einer Fock nicht so dicht am Wind segeln, aber ohne wird die Sache noch schwieriger. Es war also ein großer Unterschied zu dem Raumschotskurs auf den wir am Biedermeierstrand wechseln konnten. Hier konnte endlich der Spinnaker hochgezogen werden und in Rauschefahrt geht es zurück Richtung Steg.

dick eingemummelt

dick eingemummelt

Für die Meisten ging es danach nochmal weiter unter Spinnaker bis an die Nordspitze des Sees.

der Spinnaker steht

der Spinnaker steht

 

Und nun kam das große Erwachen: Der Weg zurück ist ja viel länger, wenn man Aufkreuzen muss. Der einsetzende Nieselregen machte die Sache nicht angenehmer und aus den tatsächlichen 3° C wurden schnell gefühlte -3°C oder weniger. Zu guter Letzt kamen dann die Stechpaddel zum Einsatz, um den rettenden Steg zu erreichen. Besonders Heike und Martin haben an diesem Tag richtig viel Einsatz gezeigt: Heike hat ihren Eierstich einfach im Backofen allein gelassen und ist mit aufs Wasser gekommen. Martin hat uns mit stimmungsvollen Shantys (Hullabaloobalay! https://www.youtube.com/watch?v=VBws56azzrU) auf dem Wasser überrascht/unterhalten und das obwohl er am Schluss ziemlich erfroren war und vielleicht lieber eine Schicht mehr angezogen hätte. Für die, die nicht so textsicher sind – also für mich, sollte es im nächsten Jahr vielleicht einen Spickzettel geben. Dann können alle mitsingen und dem Wetter auf diese Weise trotzen.

 

 

es wird kalt und nass

es wird kalt und nass

durchgefroren, aber lustig

durchgefroren, aber lustig

Jetzt gab es jetzt endlich in der Vereinshütte etwas als Stärkung zu essen. Vielen Dank an Mandy und Heiko für die Würstchen und den riesigen Pott mit leckerem Kartoffelsalat. Eine kleine Crew musste den Kutter wieder aufs Trockene bringen. Und das hat wirklich traumhaft geklappt. Also Anlegen unter Segeln ist ja schon schwierig, aber unter Segeln und mit nur einem Versuch auf den Sliptrailer zu fahren, ist ja noch eine Stufe härter. Es hat perfekt geklappt und wir waren nach kurzer Zeit fertig. Ein großes Dankeschön an Bodo für das Zugfahrzeug mit Allradantrieb. Ohne das geht es nicht bzw. gibt es kein Silvestersegeln. Jetzt gab es auch für den Rest noch etwas zu Essen und dann wurde der Kutter wieder in seine Scheune gebracht. Spätestens zu Himmelfahrt kommt er dann wieder ins (Müritz-)Wasser. Ich denke, darauf freuen sich schon so einige.

Und was haben wir gelernt: Mit Spinnaker und raumschots ist super, aber die Fock sollte unbedingt dabei sein und in Ehren gehalten werden!