Ostsee 2019

Wie im letzten Jahr startete der Ostsee-Trip für Ritch, Tim, Clara, Lucas, Melissa, Niklas, Muggel und Ina am 20. Juli um 4 Uhr morgens, diesmal aber für zwei Wochen. Mit drei 420ern und dem 49er ging es los Richtung Flensburger Förde. Zuerst noch ziemlich müde, wurde die Stimmung dann immer besser, sodass wir auch den längeren Stau kurz vorm Ziel gut überstanden haben. Nach 11 Stunden haben wir das Ziel erreicht und Ina konnte sich endlich von unseren Schwärmereien überzeugen, doch viel Zeit zum Haus und Meer bestaunen blieb nicht. Ritch, Niklas und Ina kümmerten sich um den Einkauf, während der Rest die Boote am Badestrand zu Wasser ließ und an „unseren“ Strand segelte.Um sich von dem anstrengenden Tag zu erholen, wurde gleich am ersten Abend der Whirlpool benutzt.

Am nächsten Tag haben sich alle schon aufs Segeln gefreut. Bei einer Windstärke 3-4 konnten wir uns wieder „einsegeln“ und waren sofort so begeistert wie beim letzten Mal. Im Laufe des Tages haben wir auch unser Volleyballfeld – traditionell aus Leinen, Absperrband und Heringen, – aufgebaut und die ersten Runden gespielt.

Montag war dann unsere Gruppe auch vollzählig. Marcel war bereits Sonntag Abend gekommen, Hanna wurde von Ritch, Niklas, Tim und Lucas aus Flensburg abgeholt.

Die erste Woche hatten wir immer Sonnenschein und meist guten Wind, sodass wir jeden Tag auf dem Wasser waren. Die restliche Zeit standen spazieren, quatschen, Volleyball und andere Spiele auf dem Programm. Auch die Sauna und der Whirlpool waren nochmal in Benutzung.

Freitag war recht wenig Wind und wir sind an Land geblieben, um unsere Kräfte für Samstag zu sparen. Am Nachmittag sind wir alle zusammen nach Flensburg gefahren, haben uns die Stadt ein wenig angeschaut und waren dann gemeinsam Essen. Clara, Ina, Tim, Muggel, Lucas und Marcel haben dann noch das Nachtleben von Flensburg unsicher gemacht.

Nach einem gutem Frühstück waren dann alle wieder einigermaßen fit um sich bei einer Windstärke 6-7 in die Wellen der Ostsee zu stürzen. Dank der windgeschützten Bucht, in der die Boote liegen, konnte aber in aller Ruhe aufgebaut werden. Die ersten Teams fuhren aufs Wasser und wollten gar nicht mehr zurück an Land. Nach drei Stunden lassen dann aber langsam die Kräfte nach. Also alle an Land, zusammen etwas essen und sich stärken und nach einer kleinen Verschnaufpause nochmal mit anderen Teamzusammensetzungen aufs Wasser. An diesem Abend waren wir alle entsprechend müde und vor allem verdammt froh, dass wir nicht zurück fahren mussten, sondern noch eine weitere Woche vor uns haben.

Die neue Woche startete mit einem ausgiebigen Eierkuchenfrühstück, der Wind hielt sich zunächst leider in Grenzen. Und das sollte leider auch so bleiben, zwar hatten wir noch Wind, der ist aber nicht über 3 Beaufort hinausgekommen. Dennoch sind jeden Tag einige Segeln gewesen. Der Wind war ideal für den 49er und die meisten haben die Chance genutzt und sind eine Runde mit Clara oder Lucas gefahren.

In dieser Woche wollten wir auch alle gemeinsam mit den Booten nach Dänemark fahren, leider hat uns da das schlechter werdende Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es gab immer mal wieder kleinere Gewitter und Regenschauer. Trotzdem haben wir die Zeit voll ausgekostet. Zahlreiche Volleyball-Spiele standen auf dem Programm, genauso wie fast täglich etliche Runden Rommee. Aber auch Mario Party, Carcassonne, Jenga, Activity und ein Filmabend im Freien waren wieder tolle Erlebnisse. Natürlich durfte auch ein kleines Lagerfeuer wieder nicht fehlen, genauso wenig wie unsere „Bankgespräche“ bis tief in die Nacht. Ein weiterer wichtiger Punkt in Sachen Tradition sind auch unsere ständig anhaltenden Wasserschlachten. Doch dieses Mal war nicht nur Muggel mit einer großen Wasserspritzpistole ausgestattet und so war die Gefahr zwischen die Wasserfronten zu geraten allgegenwärtig.

Doch auch diese zwei Wochen waren schneller vorbei als man denken kann. Freitag hieß es dann wieder Boote abbauen, verladen und aufräumen. Doch da alle mit angepackt haben, war auch das nach ein paar Stunden erledigt. Am Nachmittag stand dann noch ein besonderes Ereignis an: es wurde geheiratet! Kapitän Lucas führte die Trauung von Clara und Melissa durch. Zuvor wurden Ehearmbänder und eine Kapitänsmütze gebastelt, eine Rede geschrieben und nach passenden Outfits gesucht(gar nicht so einfach, wenn schon gepackt wurde). Aber auch die Trauzeugen Ina und Ritch, Kamerafrau Hanna, Ringträger Muggel und Blumenmädchen Tim durften nicht fehlen.

Samstag früh hieß es dann Abschied nehmen. Gegen 7 Uhr sind wir Richtung Heimat aufgebrochen und haben die Boote am späten Nachmittag wieder an den heimischen Gewässern an der Schlabu abgeladen.

Im Großen und Ganzen hatten wir zwei tolle Wochen ohne Verletzungen oder schlimmeren Materialschäden. Außerdem lief auch dieses Jahr wieder alles reibungslos. Und das soll bei unserem chaotischen Haufen schon was bedeuten. Wir sind uns wieder einig: das soll wiederholt werden.

Das Haus ist schon gebucht.

 

vielen Dank an Melissa

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