Abschluss Wintersaison

.. mit einer Kanutour auf dem Markkleeberger und Störmthaler See wurde am 7. April endlich die Wintersaison mit ihrem Hallentraining abgeschlossen und es ging wieder aufs Wasser, wenn auch mit einem etwas anderen Bootstyp. Vom AllOnSea-Stützpunkt am Markkleeberger See ging es durch die Schleuse auf den Störmthaler See und nach einer großen Runde dort wieder zurück. Schaut einfach selbst:

Vielen Dank für das Video an Katja!

Frühjahrsputz bei den AOSYs

Am letzten Sonnabend haben wir uns zum Frühjahrsputz oder auch Subbotnik (von russisch суббота subbota ‚Sonnabend‘) getroffen. Es gab eine Menge zu tun. Nach dem Sturmschaden im letzten November hatte unsere Vereinshütte immer noch kein Licht. Also wurde alles aus der Hütte heraus geholt und einmal richtig Tabula Rasa gemacht. Da kam eine Menge Müll zum Vorschein, der von vielen fleißigen Händen beseitigt wurde. Da das Dach jetzt ein wenig tiefer hängt, musste etwas umsortiert werden, so dass die Opti-Segel jetzt einen anderen Platz haben. Aber sie haben wieder einen Platz und somit kann die Saison starten.
Thorsten und Andy haben die neuen Kabel verlegt und wieder Licht in die Hütte gebracht. Melissa hat das gleich als kleines Praktikum genutzt und als Abwechselung von den Kirchhoffschen Gesetzen den Strom per Kabel den Weg gewiesen. Vielen Dank an unser Elektriker-Team und besonders an Thorsten, der das Material mitgebracht hat.
Als weitere Baustelle wurde der Opti-Ständer auf Vordermann gebracht. Damit er zukünftig fast jedem Sturm trotzt, hat er zusätzliche Verstrebungen erhalten und das Betonfundament wurde erweitert – auch um das Wasser besser vom Träger fernzuhalten. Unsere tatkräftigen Frauen haben kurz entschlossen den Einkauf im Baumarkt übernommen, so dass just-in-time die benötigten Materialien wie Farbe, Gehwegplatten und Rasenteppich da waren. Einen neuen Anstrich gab es für den Ständer auch.  Als Neuerung wollen wir eine Ablagemöglichkeit für die Optis neben ihm aus Europaletten schaffen. Leider ist noch nicht alles fertig geworden. Aber für diese 4 Stunden haben wir eine Menge geschafft! Ein großes Dankeschön an alle helfenden Hände!

Rettungsschwimmer-Kurs

Die All-On-Sea Youngsters sind jetzt nicht nur Segler sondern auch Rettungsschwimmer!

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In dieser Winterpause haben sich viele unserer Jugendlichen und ein einziger mutiger Erwachsener dazu entschlossen, einen Rettungsschwimmer zu machen. So haben wir sechs Wochen lang, von Anfang des Jahres bis in die Februarferien, an einem Rettungsschwimmerkurs der DLRG teilgenommen. Jeden Mittwoch Abend hatten wir den Praxisteil dieser Ausbildung, jeweils von 20:00 bis 21:45. Da wurden uns die notwendigen Fertigkeiten beigebracht. So haben wir über mehrere Wochen hinweg Sprünge, Schleppgriffe und Befreiungstaktiken kennengelernt, langsam verbessert und raffiniert. Uns wurden so zum Beispiel der Paketsprung, der Schrittsprung und Startsprung vorgestellt, wie auch die verschiedenen Transport- und Schleppgriffe, darunter das Schieben und Ziehen, den Kopf- und Achselschleppgriff, und den Standard-Fesselschleppgriff. Außerdem haben wir noch das Streckentauchen geübt mit einer Zielsetzung von 25 Metern, was wir letztendlich alle geschickt gemeistert haben. Viel Vergnügen aber auch Anstrengung hatten wir beim Kleiderschwimmen, wo wir in Jeans und Pullover auf Zeit Strecke schwimmen mussten. Besonders interessant fand ich das Erlernen des Anlandbringens eines Bewusstlosen.

Da jeder von uns mit der ein oder anderen Sache Schwierigkeiten hatte, bis auf unsere Meisterschwimmerin Hanni :), haben wir uns auch regelmäßig am Wochenende getroffen, um diese Fertigkeiten weiter zu trainieren.

Jeden Dienstag Abend hatten wir auch noch Theorieunterricht als Teil des Kurses. In diesen Stunden haben wir viel über die Gefahren am und im Wasser sowie die Selbst- und Fremdrettung gelernt. Oft waren die theoretischen Lektionen auch nützlich verbunden mit den im Praxisunterricht erlernten Fähigkeiten. Die letzte Theorieunterrichtsstunde haben wir mit dem Üben der Herz-Lungen-Wiederbelebung, der stabilen Seitenlage und der Nutzung des AED (automatischer externer Defibrillator) verbracht. Die theoretische Prüfung haben auch alle souverän bestanden, einige sogar mit null Fehlerpunkten.

Am Ende des Kurses muss ich ehrlich sagen, dass wir alle uns ganz schön ins Zeug gelegt haben. 🙂 Alle unserer Teilnehmer haben erfolgreich abgeschlossen und wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet, entweder mit einem Deutschen Rettungsschwimmabzeichen Bronze oder Silber. Mit unserer Urkunde in Hand, können wir uns nun auch stolz Rettungsschwimmer nennen.

Das Ganze hat jede Menge Spaß gemacht und war eine tolle Winteraktivität, während wir auf wärmeres Wetter warten.

Unsere tapferen Teilnehmer:

  • Johanna
  • Hanna
  • Richy
  • Richard
  • Marvin
  • Bodo
  • Lucas
  • Clara

Vielen Dank für den Bericht an Clara!

 

Neujahrssegeln 2018

Es gibt gar nicht so viel zu berichten. Bei angenehmen Wind von 4 Beaufort haben wir das neue Jahr  am ersten Januarwochenende mit den ersten 10 gesegelten Kilometern eröffnet. Dank geöffnetem Beachclub und vorhandenen Steg war alles ganz komfortabel. Mit dem guten Wind konnten wir die Rumpfgeschwindigkeit des Kutters von 10km/h erreichen (siehe Bilder). Obwohl – das muss jetzt mal nachgerechnet werden. Laut Wikipedia ergibt sich die Rumpfgeschwindigkeit aus folgender Formel:Rumpfgeschwindigkeit-300x81 in Der Kutter ist 7,50m lang. Wenn ich die Länge der Wasserlinie (lwl) auf 7m schätze, komme ich auf eine Rumpfgeschwindigkeit von 11,90km/h. Und ziemlich genau das haben wir laut Handy–App bei der letzten Eisarschregatta erreicht. Somit war hier also doch noch Luft. Auf jeden Fall hat das Schwert sich mit seinem Singsang mal gemeldet und wir wussten damit, dass wir dicht dran sind.

 

Wie man sehen kann, ist man nach 1,5h bei Temperaturen um 1°C gut durchgefroren und freut sich auf die warme Stube. Es war schön und hat Spass gemacht, auch wenn es diesmal mit den Seemannsliedern durch fehlende Liedtexte nicht geklappt hat.   Im nächsten Jahr wird bestimmt wieder mehr gesungen (bis die Texte sitzen und keine Zettel mehr benötigt werden ;-)). Für mich persönlich waren ja die ‚Blutwurscht-Kekse‘ das Highlight. Vielen Dank an Heike für diese Leckerei!

Als Nächstes gibt es hier vielleicht einen Bericht von unserem Baywatch-Team ;-). Dank Martins Organisationstalents gibt es eine ganze Menge Teilnehmer aus unserem Verein an einem Rettungsschwimmer-Lehrgang der DLRG. Tolle Sache! Ich bin gespannt.

4. Eisarsch-Regatta

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Die 4. Eisarsch-Regatta war ein voller Erfolg: Die 4 Glühweinflaschen, die ein ganzes Jahr in der Vereinshütte standen, haben endlich ihre Bestimmung gefunden. 😉 Bei ziemlich kalten Temperaturen von 1° Celsius haben wir uns am Sonntag, den 10. Dezember um 11 Uhr getroffen. Nach einem Gruppenfoto ging es los. Ein Großteil ging mit dem Kutter aufs Wasser und die Wagemutigen in den Opti und auf den 420er. So waren die Segel von drei Optis, zwei 420ern und dem Kutter bei reichlich Wind auf dem See zu sehen. Für ein Wettrennen war der Wind etwas zu stark. So wurden nur ein paar Schläge über den See gesegelt. Natürlich gab es auch Ausnahmen, die dann länger draußen waren und auch noch den Spi ziehen mussten. 😉 Mit dem Kutter waren wir bei dem Wind ziemlich schnell unterwegs. Beim Aufkreuzen legte er sich bei einfallenden Böen ganz schön auf die Seite. Mit einer Rauschefahrt ging es dann vor dem Wind über die gesamte Seelänge. Dabei wurden dank Martin schöne Seemannslieder angestimmt und gegen den Wind angesungen. Leider war nach der Wende auf der Kreuz gegenan kein Singen mehr möglich. Durch den Wind hatte sich eine Welle aufgebaut, die es teilweise über die Bordwand des Kutters schafften. So wurden die Blätter mit den Liedtexten doch zu sehr nass und da auch kleinere Kinder an Bord waren, ging es zurück an den Steg. Es war also ein relativ kurzes aber umso beeindruckenderes Vergnügen.

Da das wahrscheinlich der letzte Eintrag in diesem Jahr ist, möchte ich allen einen guten Rutsch in das Neue Jahr und eine schöne und windreiche Segelsaison 2018 wünschen!