7. Kutterwanderung

 

Himmelfahrtsausflug zum Scharmützelsee 2018

Dieses Jahr war als Ziel für den AOSY-Himmelfahrtsausflug der Scharmützelsee ausgewählt.
Nach vielen klärenden und organisierenden E-mails und Doodle-Listen von Alex ging es am Mittwoch Nachmittag los. Ziel war die Seglergemeinschaft Scharmützelsee e.V. (SGS), die uns für diese Tage aufgenommen hatte. Das Vereinsgelände ist am nordwestlichen Ufer an einem größeren Arm des Scharmützelsees sehr schön gelegen. Es gab die Möglichkeit zu zelten, man konnte kleinere Bungalows mieten oder fand einen Platz für die Wohnmobile bzw. den Wohnwagen. Und es gab Platz für die mitgereisten fünf Optis, die fünf 420er, den 49er und vor allem für den Kutter.

Mit einem großen Schreck endete die Hinfahrt für Heiko nach einem gesundheitlichen Problem in einem Krankenhaus. Trotz alledem hatten alle, die mit dabei waren, wohl ziemlich viel Glück.

Herman und ich kamen erst sehr spät und es war schon fast zu dunkel, das Zelt aufzubauen. Mit Unterstützung einer Lampe und fleißiger Hände bekamen wir es schnell aufgestellt … und anschließend noch ein kleines Abendbrot.

Am Donnerstag trafen wir uns mit mitgebrachten Marmeladen, Äpfeln, Käse, usw. und frischen Bäcker-Brötchen beim Frühstück. Anschließend ging es dann los: Es war leichter Wind und schönes Wetter und nicht so heiß. Nachdem der 420er, die Optis und der 49er auf dem Wasser waren, legte auch der Kutter ab. Leider war er überbucht. Da aber Katja und Marco ihr Motorboot mithatten, musste niemand an Land bleiben. Während das Motorboot seine Kreise um die Optis zog, fuhr der Kutter mit den 420ern ca. ein Drittel den See hinunter. Nach dem wir nichts zum Anlegen fanden, dreht der Kutter ab, um pünktlich zum Kaffee zurück zu sein. Prioritäten sind sehr wichtig. In der Gaststätte auf dem Vereinsgelände hatten wir noch ein Abendbrot bestellt, welches an den folgenden Tagen immer mehr kontrovers diskutiert wurde. Die 420er und die 49er Besatzungen nutzten den Abend, um Bodo mit einem Einkaufswagen eine kleine Freude zu bereiten.

Am kommenden Tag wartete bei wenig Wind und wolkenverhangenem Himmel wieder ein Ausflug auf die Besatzungen. Leider kann ich davon nicht viel erzählen, da Herman sich im Zelt gesund schlief und ich an Land blieb.

Am Sonnabend war es wieder sonnig aber es war nur schwach windig. Wir bemühten uns, etwas früher in See zu stechen. Das Ziel war eine Gaststätte am südlichen Ufer, ca. 10 km weit weg, und der Wind unterstützte uns nicht so sehr. Nachdem wir irgendwann einschätzten, dass das Ziel unter Segeln und Spinnaker nicht bis zum Mittag erreichbar war, wurden die Segel eingeholt und unter Motor in den Süden gefahren. Der Kutter nahm dann die 420er in Schlepp, das Motorboot die Optis. Nur der 49er fand genug Wind, um allein bis dahin zu kommen.

Nach dem Mittagessen, einer kleinen Pause, der Rückfahrt bei schwachem Wind aus allen Richtungen und dem Aufladen der Boote verwandelten sich die 420er, die 49er und die großen Opti-Besatzungen zu Erzählern, Wehrwölfen, Dorftrotteln, Hexen, Seherinnen und die Erwachsenen lernten an dem Abend ein neues Spiel.

Am Sonntag diskutierten wir beim Frühstück verschiedene Ziele für den Himmelsfahrtausflug 2019, packten alles zusammen und starteten anschließend die Rückfahrt. Alle kamen gut in Leipzig an.

Zurück blieb ein schönes und gut organisiertes Himmelfahrtswochenende.

Vielen Dank an Steffen für den Bericht!
Vielen Dank an Andy für die Fotos!

 

 

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